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3
4 <sect1 id="module-details">
5 <title>Die einzelnen Komponenten</title>
6 <para>
7
8 In diesem Kapitel beschreiben wir detailliert jede Komponente des
9 Installers. Die Komponenten sind in (für Benutzer sinnvolle) Gruppen
10 gegliedert. Sie werden in der Reihenfolge vorgestellt, in der sie auch
11 während der Installation vorkommen. Bedenken Sie, dass nicht alle Module
12 bei jeder Installation benutzt werden; welche Komponenten jeweils benutzt
13 werden, hängt von der Installationsmethode und von Ihrer Hardware ab.
14
15 </para>
16
17 <sect2 id="di-setup">
18 <title>Den Debian-Installer einrichten und Konfiguration der Hardware</title>
19 <para>
20
21 Nehmen wir an, dass der &d-i; gebootet hat und Sie sein erstes
22 Bild sehen. In diesem Moment sind die Fähigkeiten des Debian-Installers noch sehr
23 begrenzt. Er weiß noch nicht viel über Ihre Hardware, Ihre bevorzugte Sprache
24 oder die Aufgabe, die er erledigen soll. Machen Sie sich deswegen keine Sorgen.
25 Da der &d-i; sehr clever ist, kann er automatisch Ihre Hardware erkennen,
26 seine restlichen noch nicht geladenen Komponenten finden und sich selbst zu
27 einem leistungsfähigen Installationssystem machen.
28
29 Allerdings braucht er immer noch Ihre Hilfe, um einige Informationen zu bekommen,
30 die er nicht automatisch erkennen kann (wie die bevorzugte Sprache, die
31 Tastaturbelegung oder den gewünschten Netzwerk-Spiegelserver).
32
33 </para><para>
34
35 Sie werden feststellen, dass der &d-i; mehrmals während dieses Schrittes
36 eine <firstterm>Hardware-Erkennung</firstterm> durchführt. Das erste Mal geht
37 es hauptsächlich um die Hardware, die benötigt wird, um die Installer-Komponenten
38 zu laden (z.B. Ihr CD-ROM-Laufwerk oder Ihre Netzwerkkarte).
39 Weil allerdings im ersten Durchlauf möglicherweise noch nicht alle
40 Treiber zur Verfügung stehen, muss die Hardware-Erkennung eventuell später noch
41 einmal wiederholt werden.
42
43 </para>
44
45 &module-lowmem.xml;
46 &module-localechooser.xml;
47 &module-kbd-chooser.xml;
48 &module-s390-netdevice.xml;
49 &module-ddetect.xml;
50 &module-cdrom-detect.xml;
51 &module-iso-scan.xml;
52 &module-anna.xml;
53 &module-netcfg.xml;
54 &module-choose-mirror.xml;
55
56 </sect2>
57
58 <sect2 id="di-partition">
59 <title>Partitionierung und Auswahl der Einhängepunkte im Dateisystem</title>
60 <para>
61
62 Jetzt, nachdem die Hardware-Erkennung ein letztes Mal durchgeführt wurde,
63 sollte der &d-i; seine volle Stärke erreicht haben, optimal abgestimmt auf
64 die Bedürfnisse des Benutzers und bereit, mit der richtigen Arbeit zu beginnen.
65
66 Wie der Titel dieses Abschnitts vermuten lässt, liegt die Hauptaufgabe der
67 jetzt folgenden Komponenten im Partitionieren Ihrer Laufwerke, Erstellen von
68 Dateisystemen, Festlegen der Einhängepunkte sowie damit eng verwandter Themen
69 wie der Konfiguration von LVM- oder RAID-Laufwerken.
70
71 </para>
72
73 &module-s390-dasd.xml;
74 &module-partman.xml;
75 &module-autopartkit.xml;
76 &module-partitioner.xml;
77 &module-partconf.xml;
78 &module-lvmcfg.xml;
79 &module-mdcfg.xml;
80 &module-partman-crypto.xml;
81 </sect2>
82
83 <sect2 id="di-system-setup">
84 <title>Einrichten des Systems</title>
85 <para>
86
87 Nach der Partitionierung stellt der Installer ein paar weitere Fragen, die
88 für das Einrichten des zu installierenden Systems benötigt werden.
89
90 </para>
91
92 &module-tzsetup.xml;
93 &module-clock-setup.xml;
94 &module-user-setup.xml;
95 </sect2>
96
97 <sect2 id="di-install-base">
98 <title>Installation des Basissystems</title>
99 <para>
100
101 Obwohl dieser Schritt der am wenigsten problematische ist, benötigt er einen
102 erheblichen Teil der Zeit, da hier das komplette Basissystem heruntergeladen,
103 überprüft und entpackt wird. Wenn Sie einen langsamen Rechner oder eine langsame
104 Netzwerkverbindung haben, kann das schon einige Zeit dauern.
105
106 </para>
107
108 &module-base-installer.xml;
109 </sect2>
110
111
112
113 <sect2 id="di-install-software">
114 <title>Installation zusätzlicher Software</title>
115 <para>
116
117 Nachdem das Basissystem installiert ist, haben Sie ein benutzbares aber noch
118 eingeschränktes System. Die meisten Benutzer werden zusätzliche Software auf
119 dem System installieren wollen, um es an ihre Anforderungen anzupassen, und
120 der Installer ermöglicht dies auch. Dieser Schritt kann sogar länger als die
121 Installation des Basissystems dauern, wenn Sie einen langsamen Rechner oder
122 langsames Netzwerk haben.
123
124 </para>
125 &module-apt-setup.xml;
126 &module-pkgsel.xml;
127 </sect2>
128
129 <sect2 id="di-make-bootable">
130 <title>Ihr System bootfähig machen</title>
131
132 <para condition="supports-nfsroot">
133
134 Wenn Sie gerade eine Workstation ohne Festplatte installieren, ist das
135 Booten von Festplatte natürlich keine sinnvolle Sache; deswegen wird
136 der Schritt in diesem Fall übersprungen.
137 <phrase arch="sparc">Sie sollten vielleicht OpenBoot so einstellen, dass
138 standardmäßig per Netzwerk gebootet wird; siehe dazu
139 <xref linkend="boot-dev-select-sun"/>.</phrase>
140
141 </para><para>
142
143 Bedenken Sie, dass es manchmal noch so etwas wie schwarze Magie ist,
144 mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen Rechner zu booten. Dieses
145 Dokument versucht erst gar nicht, die vielen Bootmanager zu beschreiben,
146 die sich architekturabhängig sehr unterscheiden (manchmal sogar
147 innerhalb der Unterarchitekturen). Sie sollten deshalb die Dokumentation
148 Ihres Bootmanagers zu Hilfe nehmen, wenn Sie mehr Informationen brauchen.
149
150 </para>
151
152 &module-os-prober.xml;
153 &module-alpha-aboot-installer.xml;
154 &module-hppa-palo-installer.xml;
155 &module-i386-grub-installer.xml;
156 &module-i386-lilo-installer.xml;
157 &module-ia64-elilo-installer.xml;
158 &module-mips-arcboot-installer.xml;
159 &module-mipsel-colo-installer.xml;
160 &module-mipsel-delo-installer.xml;
161 &module-powerpc-yaboot-installer.xml;
162 &module-powerpc-quik-installer.xml;
163 &module-s390-zipl-installer.xml;
164 &module-sparc-silo-installer.xml;
165 &module-nobootloader.xml;
166 </sect2>
167
168 <sect2 id="di-finish">
169 <title>Die Installation beenden</title>
170 <para>
171
172 Dies sind die letzten Dinge, die noch erledigt werden müssen, bevor Sie
173 Ihr neues System booten können. Hauptsächlich geht es darum, nach der Installation
174 ein wenig aufzuräumen.
175
176 </para>
177
178 &module-finish-install.xml;
179 </sect2>
180
181 <sect2 id="di-miscellaneous">
182 <title>Verschiedenes</title>
183 <para>
184
185 Die Komponenten, die wir hier auflisten, sind normalerweise nicht am
186 Installationsprozess beteiligt, warten aber im Hintergrund, um den
187 Benutzer zu unterstützen, falls etwas schief läuft.
188
189 </para>
190
191 &module-save-logs.xml;
192 &module-cdrom-checker.xml;
193 &module-shell.xml;
194 &module-network-console.xml;
195 </sect2>
196 </sect1>

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