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M    de/appendix/preseed.xml
M    de/using-d-i/modules/kbd-chooser.xml
M    de/using-d-i/modules/partman.xml
M    de/using-d-i/modules/mdcfg.xml
M    de/boot-installer/parameters.xml
M    de/boot-installer/ia64.xml
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3
4 <sect1 id="boot-parms"><title>Boot-Parameter</title>
5 <para>
6
7 Boot-Parameter sind Parameter für den Linux-Kernel, die generell
8 genutzt werden, damit Peripheriegeräte korrekt behandelt werden können.
9 In den meisten Fällen kann der Kernel Informationen über die Geräte
10 automatisch abfragen. In einigen Fällen jedoch müssen Sie ihm ein
11 bisschen helfen.
12
13 </para><para>
14
15 Wenn Sie das Debian-System das erste Mal booten, versuchen Sie es mit
16 den Standardparametern (was bedeutet: geben Sie einfach keine Parameter an)
17 und schauen Sie, ob es korrekt funktioniert. Vielleicht tut es das.
18 Falls nicht, können Sie später erneut starten und spezielle Parameter
19 ausprobieren, die den Kernel über Ihre Hardware informieren.
20
21 </para><para>
22
23 Informationen über viele Boot-Parameter finden Sie im
24 <ulink url="http://www.tldp.org/HOWTO/BootPrompt-HOWTO.html"> Linux
25 BootPrompt-HowTo</ulink>, inklusive Tipps für problematische Hardware.
26 Dieses Kapitel enthält nur einen Abriss der wichtigsten Parameter.
27 Einige häufig vorkommenden Problemfälle sind in <xref linkend="boot-troubleshooting"/>
28 beschrieben.
29
30 </para><para>
31
32 Wenn der Kernel bootet, sollte ziemlich früh während des Prozesses
33 eine Nachricht wie
34
35 <informalexample><screen>
36 Memory:<replaceable>avail</replaceable>k/<replaceable>total</replaceable>k available
37 </screen></informalexample>
38
39 erscheinen.
40 <replaceable>Total</replaceable> sollte der Summe des installierten
41 Arbeitsspeichers in Kilobyte entsprechen. Wenn dem nicht so ist,
42 müssen Sie den Parameter <userinput>mem=<replaceable>ram</replaceable></userinput>
43 verwenden, wobei <replaceable>ram</replaceable> durch den Gesamtwert des Arbeitsspeichers
44 ersetzt werden muss (mit einem nachfolgenden <quote>k</quote> für Kilobyte
45 oder <quote>m</quote> für Megabyte). Ein Beispiel: sowohl
46 <userinput>mem=65536k</userinput>
47 wie auch <userinput>mem=64m</userinput> entsprechen 64MB RAM.
48
49 </para><para condition="supports-serial-console">
50
51 Wenn Sie mit einer seriellen Konsole booten, wird der Kernel dies
52 normalerweise automatisch
53 erkennen<phrase arch="mipsel"> (allerdings nicht auf DECstations)</phrase>.
54 Wenn der Rechner, den Sie per serieller Konsole installieren wollen,
55 auch eine Grafikkarte (für Framebuffer) und eine Tastatur hat, müssen
56 Sie dem Kernel das Boot-Argument
57 <userinput>console=<replaceable>device</replaceable></userinput>
58 mitgeben, wobei <replaceable>device</replaceable> Ihrer seriellen
59 Schnittstelle entspricht, also normalerweise etwas wie
60 <filename>ttyS0</filename>.
61
62 </para><para arch="sparc">
63
64 Auf &arch-title;-Systemen heißen die seriellen Schnittstellen
65 <filename>ttya</filename> oder <filename>ttyb</filename>.
66 Alternativ können Sie die <envar>input-device</envar>- und
67 <envar>output-device</envar>-OpenPROM-Variablen auf
68 <filename>ttya</filename> setzen.
69
70 </para>
71
72
73 <sect2 id="installer-args"><title>Debian-Installer-Parameter</title>
74 <para>
75
76 Das Installationssystem kennt ein paar zusätzliche Boot-Parameter<footnote>
77
78 <para>
79
80 Mit aktuellen Kernels (2.6.9 und neuer) können Sie 32
81 Kommandozeilenoptionen und 32 Umgebungsoptionen benutzen. Werden diese Grenzen
82 überschritten, meldet der Kernel eine Panic (stürzt ab).
83
84 </para>
85
86 </footnote>, die vielleicht nützlich sein könnten.
87
88 </para>
89
90 <variablelist>
91 <varlistentry>
92 <term>debconf/priority</term>
93 <listitem><para>
94
95 Dieser Parameter legt die niedrigste Prioritätsstufe von Meldungen fest,
96 die angezeigt werden (alle Meldungen mit niedrigerer Priorität als hier
97 angegeben werden unterdrückt). Kurzform: <userinput>priority</userinput>.
98
99 </para><para>
100
101 Die Standardinstallation nutzt <userinput>priority=high</userinput>.
102 Dies bedeutet, dass Meldungen mit hoher und kritischer Priorität angezeigt
103 werden, Meldungen mit Priorität medium oder niedrig werden unterdrückt.
104 Treten Probleme auf, verändert der Installer die Priorität nach Bedarf.
105
106 </para><para>
107
108 Wenn Sie <userinput>priority=medium</userinput> als Boot-Parameter
109 angeben, wird das Installationsmenü angezeigt und gibt Ihnen mehr Kontrolle
110 über die Installation. Wird <userinput>priority=low</userinput>
111 benutzt, werden alle Meldungen angezeigt (dies entspricht dem
112 <emphasis>Experten</emphasis>-Modus).
113 Bei <userinput>priority=critical</userinput> zeigt das
114 Installationssystem nur kritische Meldungen an und versucht, ohne viel
115 Klamauk das Richtige zu tun.
116
117 </para></listitem>
118 </varlistentry>
119
120
121 <varlistentry>
122 <term>DEBIAN_FRONTEND</term>
123 <listitem><para>
124
125 Dieser Boot-Parameter kontrolliert die Art der Benutzer-Schnittstelle,
126 die für den Installer benutzt wird. Mögliche Einstellungen sind:
127
128 <itemizedlist>
129 <listitem>
130 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=noninteractive</userinput></para>
131 </listitem><listitem>
132 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=text</userinput></para>
133 </listitem><listitem>
134 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=newt</userinput></para>
135 </listitem><listitem>
136 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=slang</userinput></para>
137 </listitem><listitem>
138 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=ncurses</userinput></para>
139 </listitem><listitem>
140 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=bogl</userinput></para>
141 </listitem><listitem>
142 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=gtk</userinput></para>
143 </listitem><listitem>
144 <para><userinput>DEBIAN_FRONTEND=corba</userinput></para>
145 </listitem>
146 </itemizedlist>
147
148 <userinput>DEBIAN_FRONTEND=newt</userinput> ist das Standard-Frontend.
149 <userinput>DEBIAN_FRONTEND=text</userinput> könnte man bevorzugt für
150 Installationen per serieller Konsole nutzen. Allgemein ist auf
151 Standard-Installationsmedien nur das <userinput>newt</userinput>-Frontend
152 vorhanden, deswegen ist dieser Parameter im Moment noch nicht so sehr
153 nützlich.
154
155 </para></listitem>
156 </varlistentry>
157
158
159 <varlistentry>
160 <term>BOOT_DEBUG</term>
161 <listitem><para>
162
163 Ist dieser Bootparameter auf 2 gesetzt, wird der Bootprozess des Installers
164 ausführlich protokolliert. Auf 3 gesetzt bewirkt er, dass an strategischen
165 Punkten des Bootprozesses eine Shell zur Fehlersuche gestartet wird (schliessen
166 Sie die Shell, um den Bootprozess fortzusetzen).
167
168 <variablelist>
169 <varlistentry>
170 <term><userinput>BOOT_DEBUG=0</userinput></term>
171 <listitem><para>Dies ist die Standardeinstellung.</para></listitem>
172 </varlistentry>
173
174 <varlistentry>
175 <term><userinput>BOOT_DEBUG=1</userinput></term>
176 <listitem><para>Wortreicher als der Standard.</para></listitem>
177 </varlistentry>
178
179 <varlistentry>
180 <term><userinput>BOOT_DEBUG=2</userinput></term>
181 <listitem><para>Viele Informationen (z.B. zur Fehlersuche).</para></listitem>
182 </varlistentry>
183
184 <varlistentry>
185 <term><userinput>BOOT_DEBUG=3</userinput></term>
186 <listitem><para>
187
188 An verschiedenen Stellen des Boot-Prozesses wird eine Shell gestartet, um
189 detaillierte Fehlersuche zu ermöglichen. Schließen Sie die Shell, um den
190 Bootvorgang fortzusetzen.
191
192 </para></listitem>
193 </varlistentry>
194 </variablelist>
195
196 </para></listitem>
197 </varlistentry>
198
199
200 <varlistentry>
201 <term>INSTALL_MEDIA_DEV</term>
202 <listitem><para>
203
204 Der Wert dieses Parameters ist der Pfad zu dem Gerät, von dem der
205 Installer geladen wird. Ein Beispiel:
206 <userinput>INSTALL_MEDIA_DEV=/dev/floppy/0</userinput>
207
208 </para><para>
209
210 Die Boot-Floppy scannt normalerweise alle verfügbaren
211 Floppy-Laufwerke, um die Root-Floppy zu finden; der Parameter
212 kann dies überschreiben, so dass nur dieses eine Gerät durchsucht wird.
213
214 </para></listitem>
215 </varlistentry>
216
217 <varlistentry>
218 <term>debian-installer/framebuffer</term>
219 <listitem><para>
220
221 Auf einigen Architekturen wird der Kernel-Framebuffer benutzt, um
222 die Installation in vielen verschiedenen Sprachen anbieten zu können.
223 Falls der Framebuffer auf Ihrem System Probleme macht, können Sie ihn
224 mit dem Parameter <userinput>debian-installer/framebuffer=false</userinput>
225 oder mit seiner Kurzform <userinput>fb=false</userinput> deaktivieren.
226 Symptome für diese Probleme können Fehlermeldungen betreffend
227 <quote>bterm</quote> oder <quote>bogl</quote> sein sowie ein schwarzer
228 Bildschirm oder ein Einfrieren des Systems ein paar Minuten nach dem
229 Installationsstart.
230
231 </para><para arch="x86">
232
233 Manchmal muss auch <userinput>video=vga16:off</userinput> benutzt werden,
234 um die Verwendung des Framebuffers durch den Kernel zu deaktivieren. Solche
235 Probleme wurden von einem Dell Inspiron mit Mobile Radeon-Grafikkarte berichtet.
236
237 </para><para arch="m68k">
238
239 Probleme mit dem Framebuffer wurden u.a. von Amiga 1200 und SE/30 berichtet.
240
241 </para><para arch="hppa">
242
243 Probleme mit dem Framebuffer wurden u.a. von hppa-Systemen berichtet.
244
245 </para><note arch="sparc"><para>
246
247 Aufgrund von Darstellungsproblemen auf manchen Systemen ist die
248 Framebuffer-Unterstützung für die &arch-title;-Architektur <emphasis>standardmäßig
249 deaktiviert</emphasis>. Dies kann auf Systemen, die den Framebuffer eigentlich
250 korrekt unterstützen (wie solche mit ATI-Grafikkarten), zu einer seltsamen
251 Anzeige führen. Wenn Sie solche Anzeigeprobleme im Installer feststellen,
252 können Sie versuchen, mit dem Parameter
253 <userinput>debian-installer/framebuffer=true</userinput> oder
254 kurz <userinput>fb=true</userinput> zu booten.
255
256 </para></note></listitem>
257 </varlistentry>
258
259 <varlistentry>
260 <term>debian-installer/theme</term>
261 <listitem><para>
262
263 Ein Theme legt fest, wie die Benutzerschnittstelle des Installers aussieht
264 (Farben, Icons etc.) Welche Themes verfügbar sind, ist je nach Frontend
265 verschieden. Derzeit haben sowohl das Newt- wie auch das Gtk-Frontend nur
266 ein, <quote>dark</quote> genanntes Theme, das für visuell beeinträchtigte
267 Benutzer erstellt wurde. Sie verwenden dieses Theme, indem Sie mit dem
268 Parameter
269 <userinput>debian-installer/theme=<replaceable>dark</replaceable></userinput>
270 oder kurz <userinput>theme=<replaceable>dark</replaceable></userinput> booten.
271
272 </para></listitem>
273 </varlistentry>
274
275 <varlistentry>
276 <term>debian-installer/probe/usb</term>
277 <listitem><para>
278
279 Auf <userinput>false</userinput> gesetzt unterbindet dieses Argument
280 die Suche nach USB-Geräten für den Fall, dass diese sonst Probleme verursacht.
281
282 </para></listitem>
283 </varlistentry>
284
285 <varlistentry>
286 <term>netcfg/disable_dhcp</term>
287 <listitem><para>
288
289 Standardmäßig versucht der &d-i;, die Netzwerkkonfiguration per DHCP
290 zu beziehen. Wenn dies erfolgreich ist, haben Sie keine Chance mehr,
291 sich anders zu entscheiden und die Einstellungen manuell zu ändern.
292 Das manuelle Netzwerksetup kann man nur erreichen, wenn die DHCP-Abfrage
293 fehlschlägt.
294
295 </para><para>
296
297 Wenn Sie einen DHCP-Server in Ihrem lokalen Netzwerk haben, ihn aber
298 umgehen wollen, z.B. weil er falsche Antworten gibt, können Sie
299 den Parameter <userinput>netcfg/disable_dhcp=true</userinput> benutzen,
300 um die Konfiguration per DHCP zu unterdrücken und die Daten manuell
301 einzugeben.
302
303 </para></listitem>
304 </varlistentry>
305
306 <varlistentry>
307 <term>hw-detect/start_pcmcia</term>
308 <listitem><para>
309
310 Setzen Sie diesen Parameter auf <userinput>false</userinput>,
311 um den Start von PCMCIA-Diensten zu verhindern, falls dies sonst
312 Probleme verursacht. Einige Laptops sind bekannt für solche
313 Phänomene.
314
315 </para></listitem>
316 </varlistentry>
317
318 <varlistentry>
319 <term>preseed/url</term>
320 <listitem><para>
321
322 Geben Sie die URL einer Voreinstellungs-Datei an, die heruntergeladen
323 und benutzt wird, um die Installation zu automatisieren. Siehe auch
324 <xref linkend="automatic-install"/>. Kurzform dieses Parameters:
325 <userinput>url</userinput>.
326
327 </para></listitem>
328 </varlistentry>
329
330 <varlistentry>
331 <term>preseed/file</term>
332 <listitem><para>
333
334 Geben Sie den Pfad zu einer Voreinstellungs-Datei an, die geladen werden kann,
335 um die Installation zu automatisieren. Siehe auch
336 <xref linkend="automatic-install"/>. Kurzform: <userinput>file</userinput>.
337
338 </para></listitem>
339 </varlistentry>
340
341 <varlistentry>
342 <term>auto-install/enabled</term>
343 <listitem><para>
344
345 Fragen, die eigentlich gestellt werden, bevor Voreinstellung greift, können
346 aufgeschoben werden, bis das Netzwerk konfiguriert ist. Kurzform:
347 <userinput>auto=true</userinput>. Siehe <xref linkend="preseed-auto"/>, wie
348 Sie dies für automatisierte Installationen nutzen können.
349
350 </para></listitem>
351 </varlistentry>
352
353 <varlistentry>
354 <term>cdrom-detect/eject</term>
355 <listitem><para>
356
357 Standardmäßig wirft der &d-i; automatisch das optische Installationsmedium
358 aus, bevor er den Rechner neu startet. Dies kann jedoch unnötig sein, falls
359 das System eh nicht automatisch von CD bootet. In einigen Fällen könnte es
360 sogar unerwünscht sein, wenn z.B. das optische Laufwerk das Medium nicht selbst
361 wieder einlegen kann und der Benutzer nicht vor Ort ist, um dies manuell zu erledigen.
362 Viele Slot-In-, Slim-Line- und Cartridge-Laufwerke können Medien nicht automatisch
363 neu einlegen/einziehen.
364
365 </para><para>
366
367 Setzen Sie diesen Parameter auf <userinput>false</userinput>, um das automatische
368 Auswerfen des Mediums zu deaktivieren und stellen Sie sicher, dass das System nach
369 der Basisinstallation nicht mehr vom optischen Laufwerk bootet.
370
371 </para></listitem>
372 </varlistentry>
373
374 <varlistentry>
375 <term>ramdisk_size</term>
376 <listitem><para>
377
378 Wenn Sie einen Kernel in Version 2.2.x benutzen, müssen Sie unter Umständen
379 die &ramdisksize; angeben.
380
381 </para></listitem>
382 </varlistentry>
383
384 <varlistentry>
385 <term>directfb/hw-accel</term>
386 <listitem><para>
387
388 Im Gtk-Frontend (graphischer Installer) ist die Hardwarebeschleunigung in
389 directfb (Framebuffer) standardmäßig deaktiviert. Um sie zu aktivieren, setzen
390 Sie beim Booten des Installers diesen Parameter auf <userinput>true</userinput>.
391
392 </para></listitem>
393 </varlistentry>
394
395 <varlistentry>
396 <term>rescue/enable</term>
397 <listitem><para>
398
399 Setzen Sie dies auf <userinput>true</userinput>, um den Rettungsmodus zu
400 starten statt eine normale Installation durchzuführen.
401 Siehe <xref linkend="rescue"/>.
402
403 </para></listitem>
404 </varlistentry>
405
406 </variablelist>
407 </sect2>
408
409 <sect2 id="module-parms"><title>Parameter für Kernelmodule angeben</title>
410 <para>
411
412 Wenn Treiber in den Kernel einkompiliert sind, können Sie Parameter für
413 sie angeben wie in der Kerneldokumentation beschrieben. Wenn allerdings
414 die Treiber als Module kompiliert sind und weil Kernelmodule während einer
415 Installation ein wenig anders geladen werden wie beim Booten eines
416 installierten System, ist es nicht möglich, Parameter für die Module
417 auf die gleiche Art anzugeben wie gewöhnlich. Statt dessen müssen Sie eine
418 spezielle Syntax einhalten, die vom Installer erkannt wird und sicherstellt,
419 dass die Parameter in den passenden Konfigurationsdateien gespeichert werden
420 und beim eigentlichen Laden der Module genutzt werden. Außerdem werden
421 die Parameter automatisch zur Konfiguration des installierten System
422 hinzugefügt.
423
424 </para><para>
425
426 Beachten Sie, dass es mittlerweile sehr selten ist, Parameter für Module
427 angeben zu müssen. In den meisten Fällen kann der Kernel die im System
428 vorhandene Hardware erkennen und auf dem Wege gute Voreinstellungen setzen.
429 In einigen Situationen könnte es allerdings trotzdem nötig sein, Parameter
430 manuell zu setzen.
431
432 </para><para>
433
434 Die zu verwendende Syntax, um Parameter für Module zu setzen:
435
436 <informalexample><screen>
437 <replaceable>Modulname</replaceable>.<replaceable>Parametername</replaceable>=<replaceable>Wert</replaceable>
438 </screen></informalexample>
439
440 Müssen Sie mehrere Parameter für das gleiche oder andere Module angeben,
441 wiederholen Sie es einfach. Um zum Beispiel eine alte 3Com-Netzwerkkarte
442 so einzustellen, dass der BNC-(Koax-)Anschluss und der Interrupt IRQ 10
443 verwendet wird, nutzen Sie dies:
444
445 <informalexample><screen>
446 3c509.xcvr=3 3c509.irq=10
447 </screen></informalexample>
448
449 </para>
450 </sect2>
451 </sect1>
452
453

Properties

Name Value
svn:keywords Id

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